Das ist Ihr gesetzlicher Anspruch

- verschenken Sie ihn nicht!

Leidet der Pflegebedürftige unter demenzbedingter Fähigkeitsstörung, geistiger Behinderung oder einer psychatrischer Erkrankung?

Wenn er im häuslichen Bereich gepflegt wird, zahlt die Pflegeversicherung in einem solchen Fall zusätzliche Betreuungsleistungen.blaue_puzzleteile

Je nach Schwere der Krankheit können bis zu 100 Euro monatlich und ein erhöhter Betrag bis zu 200 Euro monatlich gezahlt werden.

Wichtig: Diese Leistungen erhalten auch Personen, die noch nicht die Voraussetzungen für die Pflegestufe 1 erfüllen. Sie werden der seit Juli 2008 eingeführten Pflegestufe 0 zugeordnet.

Was ist Pflegestufe 0?

Diese Bezeichnung wird verwendet, wenn jemand zwar gewisse pflegerische Unterstützung benötigt, jedoch nicht unter die gesetzlichen Bestimmungen von Pflegestufe 1 fällt.

Dazu gehören beispielsweise Personen, die hauptsächlich beaufsichtigt und betreut werden müssen, aber in puncto hauswirtschaftliche Versorgung und Grundpflege derzeit nur geringe Hilfe benötigen.

Unter welchen Umständen wird die zusätzliche Betreuungsleistung bewilligt?

Eine Pflegestufe, auch Pflegestufe 0, wird auf Antrag erteilt. Dieser sollte von einem Vertrauten der pflegebedürftigen Person gestellt werden. Ob jemand "einen erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung" hat, prüft der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) anhand eines Kriterienkataloges. Dafür kann ein Hausbesuch erforderlich sein. Nach Begutachtung durch den MDK entscheidet die Pflegeversicherung darüber, ob die Leistung bewilligt werden kann.

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